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FAQ
 
Immer wieder werden wir mit Allgemeinfragen konfrontiert. Gerne wollen wir hiermit eine konkrete Antwort gegen:
  1. Warum hat die Haitihilfe Deutschland e.V. kein Spendensiegel?
  2. Warum hat die Haitihilfe Deutschland e.V. kein Patenschaftsprogramm?
  3. Warum soll ich meine Spende der Haitihilfe Deutschland e.V. geben und nicht gleich einer großen Hilfsorganisation, die auch in HAITI aktiv sind?
  4. Was ist gespendetes Gift?
  5. Wie schnell ist die Haitihilfe Deutschland e.V. und wie arbeitet sie?
  6. Warum ist die Haitihilfe von Sachspenden nicht begeistert?
  7. Wie wird der Einsatz der Spendengelder in Haiti kontrolliert?
 
1.Warum hat die Haitihilfe Deutschland e.V. kein Spendensiegel?
Mit den Kosten des Spendensiegels können wir für ca. 30 Kinder 4 Monate lang täglich etwas zu essen geben. Deshalb die Gegenfrage. Was ist wichtiger, das Siegel oder die Kinder nicht verhungern zu lassen ? Solange die Bedingungen für das Spendensiegel nicht geändert werden, versorgen wir lieber die Kinder mit Nahrung!
2.Warum hat die Haitihilfe Deutschland e.V. kein Patenschaftsprogramm?
Dies hat zwei Gründe:
1. Mit einem Patenschaftsprogramm werden andere Kinder ausgegrenzt, welche keine Paten haben.
2. Das Patenschaftsgeschäft bekommt leider immer mehr einen schlechten Ruf, da manche Organisationen Patenschaften vermitteln von Kindern, welche nicht existieren.
Gutgläubige Paten werden dadurch arglistig getäuscht.
Aufgrund der schrecklichen Situation in Haiti sehen wir uns nun jedoch veranlasst eine neue Form einer Patenschaft einzuführen – eine Tagespatenschaft. ( Siehe Sonderseite )
3.Warum soll ich meine Spende der Haitihilfe Deutschland e.V. geben und nicht gleich einer großen Hilfsorganisation, die auch in HAITI aktiv sind?
Der Grund ist sehr einfach. Da wir in Haiti mit solch großen Organisationen wie den Salesianern partnerschaftlich zusammenarbeiten, haben wir selbst einmal einen Eigentest veranlasst mit folgenden Ergebnis:
Die Spende traf bei der Organisation erst nach zwei Monaten ein. Bei uns dauert es lediglich eine Woche bis das Geld drüben ist.
Es kamen nur 85% der Spende an. Die anderen 15% gingen für Verwaltungskosten drauf, was durchaus verständlich und erlaubt ist. Das liegt daran, dass die größeren Organisationen einen weit aus größeren Verwaltungsapparat haben. Unsere Kosten liegen bei 2% . Bei uns kommt also mehr von Ihrer Spende bei den Bedürftigen an.
4.Was ist gespendetes Gift?
Die Frage ist einfach zu beantworten: Weil manche gut gemeinte Spende teilweise eine tödliche Wirkung im wahrsten Sinne des Wortes hat oder den Menschen schadet.
 
Beispiele :
Ein Hersteller von Kindernahrung hat nach Haiti einen Container Kindernahrung in Pulverform gespendet. Zunächst wurde diese Spende hoch gelobt und dankbar angenommen. Doch innerhalb eines Monats starben 300 Kinder, welche diese Nahrung bekommen hatten. Die Lösung: Das Wasser, mit dem das Pulver angerührt wurde, war vergiftet.
5.Wie schnell ist die Haitihilfe Deutschland e.V. und wie arbeitet sie?
Dank Internet stehen wir in ständigem Kontakt mit unserem Büro in Haiti. Und so läuft es bei uns:
· Die Mails welche morgens aus Haiti eingehen und vorliegen, werden sofort übersetzt.
· Anschließend wird der Vorgang bearbeitet, die Antworten und Anweisungen werden übersetzt.
· Gegen Abend wird die Antwort nach Haiti an unser Büro übermittelt.
· Am anderen Morgen geht dann die Antwort wieder aus Haiti ein.
Auftauchende Probleme werden folglich dank Internet innerhalb 24 Stunden in Angriff genommen. Es findet also eine enge und ständige Kommunikation mit unseren Leuten in Haiti statt.
 
Schneller geht’s nicht!
6.Warum ist die Haitihilfe von Sachspenden nicht begeistert?
Weil es oftmals den Menschen in Haiti schadet oder es eine Verschwendung von Spendengeldern ist. Beispiel: Bei der von der Haitihilfe Deutschland organisierten Grosspende im Dezember 2008 im Wert von ca. 600 000,-- $ mussten pro Container Frachtkosten in Höhe von ca. 5000,-- € bezahlt werden. Der Inhalt des Containers (Lebensmittel) war innerhalb eines Monats aufgebraucht. Hätte man allein die Frachtkosten genommen und in Haiti dafür Lebensmittel gekauft, dann hätten die Kinder des Waisenheims ca. 4 Monate etwas zu essen gehabt.
7.Wie wird der Einsatz der Spendengelder in Haiti kontrolliert?
Die Ausgaben der Spendengelder in Haiti werden außerordentlich scharf kontrolliert, wie dies möglicherweise einen Seltenheitswert hat.
Über jede Ausgabe muss – wie üblich – ein Beleg erstellt werden.
Einzelausgaben über 100,-- USD müssen vorher von Frau Kastner oder dem Vorsitzenden genehmigt werden.
Einmal im Monat ist bis zum 3. des Folgemonats sowohl ein Tätigkeitsbericht als auch ein Finanzbericht zu übermitteln.
Wer sich in Haiti an diese Regelung nicht hält, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. (z.Bsp. kein Monatsgehalt )
Eine solche Maßnahme mag mancher vielleicht als absolut überzogen finden. Wir sind aber der Meinung, dass wir den Spendern gegenüber zu absolut sorgfältiger Ausgabe der Spendengelder verpflichtet sind. Nur wer korrekt und übersichtlich arbeitet, verdient das Vertrauen der Spender !